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Ein Unfallschwerpunkt, der endlich entschärft werden muss

Die Kreuzung der B15 mit der Staatsstraße 2079 Richtung Griesstätt gehört seit Jahren zu den bekanntesten Unfallschwerpunkten im Landkreis Rosenheim. Immer wieder kommt es dort zu teils schweren Kollisionen – auch mit Personenschäden. Ursache sind häufig Vorfahrtsverletzungen oder Unachtsamkeit bei der Ein- oder Ausfahrt.

Diese Situation ist sowohl der Gemeinde Rott am Inn, als auch dem Staatlichen Bauamt Rosenheim bekannt. Bereits 2024 wurde daher ein neues Gutachten in Auftrag gegeben, um konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu ermitteln. Das Ergebnis: Das Gutachten empfiehlt die Installation einer Ampelanlage.

Doch die FREIEN WÄHLER Rott am Inn halten diese Lösung für nicht zielführend. Sie setzen sich nachdrücklich für eine nachhaltigere, sicherere und ökonomischere Variante ein: den Bau eines Kreisverkehrs.

Warum die Ampel keine dauerhafte Lösung ist

1. Ampeln verhindern keine Unachtsamkeit

Auch bei Ampelregelung bleiben menschliche Fehler eine große Unfallursache. Rotlichtverstöße können zu besonders gefährlichen Kollisionen führen – gerade bei hohen Geschwindigkeiten.

2. Mehr Frust, mehr Emissionen

Ampeln erzeugen Stopp-Phasen selbst bei geringem Verkehrsaufkommen. Das führt zu unnötigem Stop-and-Go-Verkehr, höheren Emissionen und Lärmbelastung – ohne echten Sicherheitsgewinn.

3. Technische Abhängigkeit erhöht Risiko

Ein Strom- oder Technik-Ausfall bei einer Ampel kann ein komplettes Verkehrschaos verursachen. Ein Kreisverkehr funktioniert ohne Technik – zuverlässig und unabhängig.

4. Dauerhafte Betriebskosten

Ampeln sind nicht nur teuer in der Anschaffung – sie verursachen über Jahre hinweg laufende Kosten für Wartung, Strom und Reparaturen. Ein Kreisverkehr verursacht primär nur einmalige Baukosten.

Warum ein Kreisverkehr überlegen ist

✅ Entschleunigung ohne Zwang

Kreisverkehre zwingen Verkehrsteilnehmer automatisch zur Reduktion der Geschwindigkeit – was das Risiko schwerer Unfälle deutlich senkt.

✅ Flüssiger Verkehr – weniger Warten

Im Kreisverkehr gibt es keine langen Rotphasen. Wenn die Kreuzung frei ist, kann man einfach weiterfahren – ganz ohne Anhalten. So passt sich der Verkehr rund um die Uhr an und fließt gleichmäßiger.

✅ Nachhaltigkeit und Umweltvorteile

Weniger Bremsen, weniger Anfahren – das bedeutet weniger CO₂, weniger Lärm und eine bessere Energiebilanz.

✅ Psychologischer Vorteil

Kreisverkehre erfordern aktive Aufmerksamkeit, während Ampeln zum passiven Warten verleiten. Das kann Unaufmerksamkeit und Ablenkung verringern.

 

Fazit: Kreisverkehr als nachhaltigere, sicherere und wirtschaftlichere Lösung

Ein gut geplanter Kreisverkehr bietet:

  • Reduzierung der Unfallgefahr durch niedrigere Geschwindigkeiten
  • Flüssigeren Verkehrsfluss ohne unnötige Wartezeiten
  • Niedrigere Betriebskosten und geringere Umweltbelastung
  • Bessere Anpassung an wechselnde Verkehrsverhältnisse

Ansprechpartner für dieses Thema:

Günther Hein


Pressespiegel:

Rosenheim24, Artikel vom 27.01.2026: Mehr als 3000 Unterschriften für Kreisverkehr an der B15 bei Rott am Inn

Rosenhheim24, Artikel vom 09.01.2026 - „Lachnummer“: Autofahrer wehren sich gegen Ampel-Lösung an Unfall-Kreuzung auf B15 bei Griesstätt

Innpuls, Artikel vom 06.01.2026 - 1.000 Unterschriften für Kreisverkehr an der B15 Richtung Griesstätt

Wasserburger Stimme, Artikel vom 06.01.2026 - Sicher ankommen statt riskant abbiegen

Wasserburger Stimme, Artikel vom 2.1.2026 - Unterstützer gesucht